Gazetta Bamberg Süper Lig
Mustafa T. wirft das Handtuch – und teilt mächtig aus
Kaum ist der Abgang von Hüsnü K. (Manager von Los Galacticos) verdaut, bebt die Liga erneut. Nun hat auch Mustafa T., seines Zeichens Manager von JFG Karaoglanspor, sein Amt im Sportgericht niedergelegt – und er tut es nicht leise.
„Von einer Entlassung ist mir nichts bekannt“
Mit einem klaren Hieb Richtung Vorstand stellt Mustafa T. gleich klar:
„Von einer Entlassung ist mir nichts bekannt. Ich habe mein Amt selbst niedergelegt, da die betreffenden Personen für mich weder neutral noch mit dem nötigen Verstand handeln.“
Die Posse um die Spieltagsprämien 🎲💸
Was folgte, war ein handfester Skandal um Spieltagsprämien. Für Mustafa T. eine Farce:
„Normalerweise zählen die Stimmen der CEOs bei Abstimmungen nicht. (…) In diesem Fall kam es jedoch zu einem 3:3-Ergebnis, weil plötzlich auch Anil als CEO mit abgestimmt hat.“
Das Resultat: mehr als 66 Spieler betroffen, Manager chancenlos und Spieltag 1 als „Prämien-Grab“ in die Annalen eingegangen.
„Genau darin liegt für mich die große Ungerechtigkeit.“
„Spieltagsprämien halte ich für völlig absurd“
Für Mustafa T. ist das gesamte System nichts anderes als ein Witz:
„Damit werden die guten Teams immer besser, während die schwächeren keinerlei Möglichkeit haben nachzuziehen.“
Sprichwort mit Wumms
Auch zum neuen CEO findet der Karaoglanspor-Manager klare Worte:
„Am Anfang dachte ich, dass man mit dem neuen CEO wirklich etwas verändern kann. (…) Auf Türkisch gibt es ein Sprichwort: ‚Gelen gideni aratır‘ – auf Deutsch: ‚Der Nachfolger lässt den Vorgänger vermissen‘. Und genau das ist hier passiert.“
Rücktritt mit Kampfansage
Von Rückzug keine Spur – im Gegenteil:
„Ich wünsche allen viel Erfolg im Kampf um Platz 2 – denn Platz 1 gehört mir.“
Damit verabschiedet sich Mustafa T. aus dem Sportgericht, doch die Schlagzeilen sind ihm sicher.
⚽ Nach Hüsnü K. (Los Galacticos) und nun Mustafa T. (JFG Karaoglanspor) verliert die Liga gleich zwei markante Figuren im Sportgericht. Was bleibt, ist eine Mischung aus Skandal, Satire – und die Gewissheit: langweilig wird’s in der Bamberg Süper Lig nie.
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